Lesung mit Arri Dillinger und Peter Luyendyk

Arri Dillinger und Peter Luyendyk lesen aus ihren aktuellen Werken "Ein Vogel singt viermal" und "Ode an die Freude" - faszinierend, humorvoll, mysteriös!

Zum Schreiben kam Arri Dillinger durch die Anregungen eines Schreibseminars an der Frankfurter Goethe-Universität, in dem sie auch Peter Luyendyk kennenlernte, mit dem sie sich so herrlich auch über die kleinsten und unscheinbarsten Worte eines Textes streiten kann.

2015 erhielt sie auf der Buchmesse im Ried den Stockstädter Literaturpreis. Die Autorin lebt in Frankfurt, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Peter Luyendyk ist Niederländer. Mit fünf entdeckte er die Buchstaben. Dabei stellte er fest, dass Buchstaben Wörter und Wörter Geschichten ergeben. Daraufhin musste seine Großmutter ihm kurzerhand das Lesen beibringen. Nach seiner Ausbildung arbeitete er zunächst als Foto-Journalist in England und Frankreich. Später ging er nach Deutschland und wechselte dort in den Vertrieb eines internationalen Unternehmens, bevor er den Sprung in die Selbstständigkeit wagte.

Angeregt durch Erfahrungen und Erlebnisse auf seinen zahlreichen beruflichen und privaten Reisen rund um den Globus, begann Peter Luyendyk zu schreiben.

Durch die Teilnahme an mehreren Schreibseminaren, u.a. an der Frankfurter Goethe-Universität, verfeinerte der Autor seinen Schreibstil. Der Autor lebt in Hofheim/Taunus, ist verheiratet und hat drei Söhne. Weitere Bände mit Kurzgeschichten sowie sein Kriminalroman „Unterbelichtet“ sind beim UniScripta Verlag erschienen.

 

EIN VOGEL SINGT VIERMAL

Sobek, der seine Träume nicht in der Nacht zurücklassen kann, eine Ehefrau, die sockenstrickenderweise ihren Ärger über den Ehemann überwindet, Meinhard Meisenbein, der nicht müde wird, auf Rache zu sinnen, eine eigenartige Wanderung in einem Moorgebiet, das Bärenschlag genannt wird, eine Bizarrlady, die verloren geht, oder ein Meer, das brüllend und fauchend vor dem Fenster liegt. Und nicht zuletzt ein Mann, der das streng gehütete Geheimnis der Braunkohlengrube Emma lüften möchte.

Die Erzählungen von Arri Dillinger und Peter Luyendyk handeln von seltsamen und skurrilen Persönlichkeiten, von außergewöhnlichen Begebenheiten, von überraschenden Lebensbrüchen.

Es sind Geschichten, die die fragile Mittellinie des Normalen gern verlassen, manchmal nur um wenige Nuancen „verrückt“ sind oder aber einen deutlichen Schritt ins Abseits machen.

ODE AN DIE FREUDE

Wer beim Titel ODE AN DIE FREUDE an Schiller oder Beethoven denkt, wird sich wundern. Die Klassiker sind hier nicht ernsthaft vertreten, wenn man von einem Urenkel Hölderlins, einem vermeintlichen Nachkommen Tucholskys und der Göttin Eos aus Ingelheim absieht.  Peter Luyendyks Geschichten sind international gefärbte Erzählungen, die mit einer gehörigen Portion Humor und einer wunderbaren Leichtigkeit Absurdes aus dem Leben darstellen. Seine Anekdoten menschlicher Schwächen und krimineller Machenschaften sind skurril, fesselnd und lebensnah und kippen oft sogar noch im letzten Satz in eine vollkommen unerwartete Richtung.

19.10.2018 - 20:00
Buchhandlung Sommer, Lenzhahner Weg 8, 65527 Niedernhausen
10,00 €